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Warum Deutschland neue Hotels braucht – Digitalisierung gibt neuen Hotelkonzepten wie niu enorme Erfolgschancen

Profile Photo By: Carsten Hennig
February 19, 2018

Warum Deutschland neue Hotels braucht – Digitalisierung gibt neuen Hotelkonzepten wie niu enorme Erfolgschancen

Hamburg, 19. Februar 2018 –
Die Zeichen stehen auf Wachstum: Erneut wurde mit 357,7 Millionen Übernachtungen ein neuer Tourismusrekord im vergangenen Jahr aufgestellt; zum achten Mal in Folge. Das Gastgewerbe floriert – Umsatzplus +0,9% real – und schafft Jobs. Diese anhaltend positiven Rahmenbedingungen führenden zu zum Teil stark gestiegenen Investoreninteresse, was jedoch an manchen Standorten zu einem Überangebot an Hotelzimmern zu teilweise zu hohen Kosten führt.

Digitalisierung in der Hotellerie - Customer Journey

Marktbeobachtern ist längst klar ist, dass der seit Jahren mit über 300 Hotelneubau-Projekten überhöhte Marktzuwachs in Deutschland selbst in touristisch robusten Stadtdestinationen zu einem sich verschärfenden Preiswettbewerb führt. Einstiegsraten bei neuen Komforthotels von um die 80 Euro können allenfalls kostendeckend sein und wirken sich auch mittelfristig eher ruinös aus. Bemühungen etablierter Bestandshotels, Ratenstrukturen zu unteren dreistelligen Summen durchzusetzen werden damit konterkariert. Abwärtsspiralen bei Zimmerpreisen wirken sich langfristig auf Investitionskraft und Mitarbeiterlöhne negativ aus.

Martin Stegner, CIO von NOVUM Hospitality: Hotels schneller und konsequent digitalisieren (Foto: Novum)
Martin Stegner, CIO von NOVUM Hospitality: Hotels schneller und konsequent digitalisieren (Foto: Novum)

Gleichzeitig eröffnet sich die interessante Opportunität, mit gut durchdachten, digitalisierten Hotelkonzepten den enormen Herausforderungen an Effizienz und Personalmangel zu begegnen. Martin Stegner, CIO der mit der smarten Hotelmarke niu stark expandierenden Hotelgruppe Novum Hospitality (108 Häuser in Betrieb, über 40 europaweit in Entwicklung) propagiert, Buchung und Kommunikation mit dem Hotelgast zu automatisieren. Smartphone-Apps wie beispielsweise von Hotelbird sorgen für reibungslose, zeitlich gestraffte Abläufe bei Check-in/-out, Öffnen der Zimmertür, Bezahlvorgang und Standardrückfragen. Was heute noch App-basiert als neuer technologischer Standard gilt, sei morgen mit Sprachsteuerungen und weitergehender Künstlicher Intelligenz noch weiter automatisiert, so Stegner.

Die schrittweise Digitalisierung ganzer Arbeitsprozesse bleibt für die kommenden Jahre Masteraufgabe für Hoteliers. Nach der effizienten Organisation der Direktbuchung via mobil optimierte IBE auf der Hotel-eigenen Webseite steht die durchgängige Digitalkommunikation unter Mitarbeitern (z.B. mit Hotelkit) und Gästen (z.B. mit Code2order) an. Auch Chatbots und Chat-Möglichkeiten wie WhatsApp oder Facebook Messenger rücken in den Vordergrund.

Die Innovationszyklen in Sachen Travel Technology werden immer kürzer. Manche Zukunftstechnologien wie Sprachsteuerung und KI-basierter Businesssoftware komme früher als erwartet, gibt Roland-Berger-Berater Vladimir Preveden zu bedenken. Wer mit- und vordenkt, sich als agiler Hotelier beweisen will, hat gute Chancen zur erfolgreichen Transformation auch im Mittelstand: Da experimentieren bereits Köche mit 3D-Fooddruckern z.B. für Pralinen oder setzen Familienhotels Saugroboter und künftig Gepäckroboter im Housekeeping und Service ein.

Roboter CLOi von LG Electronics
Roboter CLOi von LG Electronics

Bei zunehmenden Schwierigkeiten, Mitarbeiter für die Staff Lines zu finden ist der Einsatz von Servicerobotern opportun. So überrascht kürzlich LG Electronics mit der neuen Roboterserie “CLOi”, die Tabletts servieren, Gepäck der Gäste im Haus transportieren und auch Express-Check-in/Check-out vornehmen können.

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