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Update zu Hotelmarkt Deutschland: Frankfurt erhöht Hotel-Kapazitäten signifikant – Air-Berlin-Insolvenz dämpft Wachstum der Berliner Hotellerie

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April 17, 2018

Update zu Hotelmarkt Deutschland: Frankfurt erhöht Hotel-Kapazitäten signifikant – Air-Berlin-Insolvenz dämpft Wachstum der Berliner Hotellerie

Frankfurt am Main/Berlin, 17. April 2018 –
Hoteliers in Frankfurt erlebten ein erfolgreiches Jahr 2017 – dies zeigen die Ergebnisse des “European Cities Hotel Forecast” der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Der Studie zufolge lag die Hotelzimmer-Auslastung in Frankfurt/Main bei 70,5 Prozent, der durchschnittliche Zimmerpreis stieg auf 122 Euro (Vorjahr: 119 Euro). Die Zimmerlöse legten um 3,7 Prozent auf 85 Euro zu.

Frankfurt am Main
Frankfurt am Main

Wichtiger Treiber für das starke Hotel-Jahr 2017 war die Internationale Automobilausstellung (IAA), die rund 800.000 Besucher anzog. Auch das um sechs Prozent gestiegene Passieraufkommen am Frankfurter Flughafen (64 Millionen Passagiere im Jahr 2017) deutet auf eine steigende Popularität Frankfurts unter Reisenden hin.

2017 zählte Frankfurt/Main 47.533 Hotelzimmer in über 250 Hotels. Die Kapazitäten werden dabei noch weiter erhöht: 3.500 neue Zimmer befinden bereits in Planung oder im Bau. Besonders aktiv sind die spanischen Hotelketten NH und Melia. Allein auf sie entfällt knapp ein Drittel der entstehenden Hotelkapazitäten in Frankfurt.

PwC rechnet der Hotelbranche in Frankfurt/Main daher gute Zukunftsaussichten aus: “2019 rechnen wir mit wachsenden Erlösen für die Frankfurter Hoteliers. Bis dahin dürften einige neue Neubauprojekte abgeschlossen sein, die IAA steht wieder an und der Anteil zahlungskräftiger und -williger internationaler Besucher steigt. Frankfurt zieht zudem immer mehr Touristen an und wird so unabhängiger von Geschäftsreisenden”, sagt Dirk Hennig, Partner bei PwC Deutschland.

Berlin
Berlin

Berlin: Warten auf internationale Fluggäste über den Flughafen BER
Berliner Hoteliers verzeichneten im Jahr 2017 das geringste Wachstum bei den Zimmererlösen seit vier Jahren, wie aus der PwC-Studie hervorgeht. Insbesondere das schwache letzte Trimester des vergangenen Jahres bremste das Wachstum der Branche aus. Eine wichtige Ursache hierfür: die Insolvenz der in Berlin ansässigen Fluggesellschaft Air Berlin im August 2017. Auch der rasante Anstieg von alternativen Übernachtungsangeboten und der zunehmende Trend der “Share Economy” machte den Berliner Hoteliers 2017 zu schaffen. Airbnb & Co. absorbierten im vergangenen Jahr rund drei Millionen Übernachtungen und legten damit ein Wachstum von 17 Prozent hin.

Für das Jahr 2018 rechnet PwC mit einem Anstieg der durchschnittlichen Netto-Zimmerpreise um 1 Prozent auf 97 Euro und 2019 mit einem Wachstum von 1,5 Prozent auf 98 Euro. Die durchschnittlichen Zimmererlöse je verfügbarem Zimmer dürften um 1,3 bzw. 2 Prozent zulegen.

Einen weiteren Wachstumsschub könnten die Hotels der Stadt durch die Eröffnung des Berliner Flughafens BER erleben, sagt PwC-Experte Hennig: “Wenn die Zahl der internationalen Flugverbindungen steigt, wird Berlin nicht nur für internationale Touristen attraktiver, sondern auch für Geschäftsreisende, Messeveranstalter und -besucher. Davon dürfte das Hotelgewerbe der Stadt profitieren.”

Zur vollständigen Studie: https://www.pwc.de/de/real-estate/pwc-european-cities-hotel-forecast-for-2018-and-2019.pdf

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